Das kennt jeder. Man verbringt Stunden damit, den Lebenslauf anzupassen, ein individuelles Anschreiben zu verfassen und klickt dann auf „Absenden". Man wartet, und dann: Stille. Eine Woche vergeht, dann zwei. Die Stelle ist immer noch ausgeschrieben, doch man hat nicht einmal eine automatische Absage erhalten.
Sie bilden sich das nicht ein. Sie sind vermutlich auf einen Ghost Job gestoßen, eine Stellenanzeige, die gar nicht dazu gedacht ist, zu einer Einstellung zu führen. Solche Anzeigen werden manchmal zu Marktforschungszwecken, zum Sammeln von Lebensläufen oder einfach geschaltet, um ein Unternehmen wachsend erscheinen zu lassen, obwohl es das nicht ist.
Bei EquaWork glauben wir, dass Ihre Zeit Ihr wertvollstes Gut ist. Hier erfahren Sie, wie Sie diese unechten Anzeigen erkennen können, bevor Sie Ihre Energie verschwenden.
1. Die „Dauerbrenner"-Anzeige
Wenn Sie dieselbe Stellenanzeige seit 3, 6 oder sogar 12 Monaten sehen, sollten Sie vorsichtig sein. Zwar haben einige riesige Konzerne dauerhaft offene Stellen, aber ein mittelgroßes Unternehmen hat normalerweise keinen unendlichen Bedarf an derselben Position. Wenn eine Stelle immer „offen" ist, ist das oft nur eine Marketingtaktik, um das Unternehmen aktiv wirken zu lassen.
2. Vage oder „Copy-Paste"-Beschreibungen
Seriöse Personalverantwortliche möchten gezielt qualifizierte Talente ansprechen. Wenn die Stellenbeschreibung voller generischer Schlagwörter ist, keine klare Berichtsstruktur erkennen lässt oder keine konkreten Tools oder täglichen Aufgaben erwähnt, wurde sie möglicherweise von einem Bot oder einem Marketingteam erstellt, das eher Daten sammeln als tatsächlich einen Menschen einstellen möchte.
3. Der „Google Street View"-Realitätscheck
Dies ist eines der wirksamsten, aber wenig bekannten Hilfsmittel für Bewerber. Wenn Sie ein kleineres Unternehmen finden, das eine großartige Gelegenheit zu sein scheint, suchen Sie kurz nach dessen physischer Adresse bei Google Maps oder Street View.
Worauf Sie achten sollten:
- Die Logo-Prüfung: Wenn das Unternehmen behauptet, eine große, etablierte Firma zu sein, die Adresse aber zu einem Wohngebiet, einem kleinen Mehrfamilienhaus oder einem Haus ohne jegliche Beschilderung führt, sollten Sie innehalten.
- Das Umfeld: Ein seriöses Unternehmen, das schon seit Jahren besteht, hat fast immer eine professionelle Beschilderung, Logos an der Gebäudefassade oder ein erkennbares Ladengeschäft, das zu seiner Branche passt.
Wenn die Büroadresse nicht zum beschriebenen „Charakter" des Unternehmens passt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das Unternehmen nicht das ist, was es vorgibt zu sein. Vertrauen Sie im Zweifel Ihrem Bauchgefühl und vermeiden Sie es, sensible persönliche Informationen an nicht verifizierte Adressen zu senden.
4. Keine Gehaltsspanne? Nein danke.
Auf dem heutigen Markt ist Gehaltstransparenz ein Zeichen von Respekt. Unternehmen, die ihre Gehaltsspanne verschweigen, verbergen damit oft die Tatsache, dass für die Stelle kein Budget genehmigt wurde oder dass die Stelle gar nicht wirklich offen ist. Wenn ein Unternehmen sich weigert, vor dem Vorstellungsgespräch transparent über die Vergütung zu sein, respektiert es Ihre Zeit vermutlich nicht.
Der EquaWork-Standard
Sie sollten nicht wie ein Privatdetektiv ermitteln müssen, nur um einen Job zu finden. Deshalb gibt es EquaWork.
Wir setzen neue Maßstäbe für die Branche:
- Verifizierte Stellen: Wir prüfen Anzeigen, um sicherzustellen, dass es sich um aktive, offene Stellen handelt.
- Gehaltstransparenz: Jede einzelne Stelle auf unserer Plattform erfordert die Angabe einer Gehaltsspanne.
- Effizienzprotokoll: Wir bevorzugen Unternehmen, die sich auf maximal 3 Bewerbungsrunden festlegen.
Hören Sie auf, sich durch das Rauschen veralteter Jobbörsen zu wühlen. Kommen Sie zu EquaWork und bewerben Sie sich auf Stellen, bei denen Unternehmen bereit, willens und begeistert sind, Sie einzustellen.